Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Lymphome

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 

Impressum

GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
USt-IdNr.: DE813117900

Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
www.gfmk.de

Telefon: +49 (0)2202 18898-0
Telefax: +49 (0)2202 18898-19
E-Mail: info@gfmk.de

Um mit uns Kontakt aufzunehmen, benutzen Sie bitte das Formular.

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:

Holger F. Caspari
Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
Telefon: +49 (0)2202 18898-0
E-Mail: info@gfmk.de

Redaktionssystem:
www.wordpress.org

Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Andrea Schäffer

Fotos, Abbildungen:
Lymphome: aliced/Bigstock.com (31621907)
Entstehung: Eraxion/Bigstock.com (1201034)
Diagnose: forestpath/Bigstock.com (6646281)
Therapie: monkeybusinessimages/Bigstock.com (13894124)
Wissenswertes: monkeybusinessimages/Bigstock.com ()

 

20. Juni 2018
In einem frühen Stadium ist meist eine Operation die erste Option bei Lungenkrebs. Zur Behandlung von Metastasen erfolgt meist eine Chemotherapie.
  
06. Juni 2018
Bei der Therapie von Hautkrebs unterscheidet man weißen und schwarzen Hautkrebs. Bei schwarzem Hautkrebs ist eine Operation meist die erste Wahl.
  
07. Mai 2018
Eine Erkrankung an Brustkrebs kann weitreichende Folgen für das Familienleben und die Partnerschaft haben.
  
25. April 2018
Resilienz bezeichnet die eigene, psychische Widerstandskraft. Für Krebspatientinnen ist es wichtig, ihre Resilienz zu fördern.
  
19. April 2018
Zertifizierte Hautkrebszentren müssen vorgeschrieben Qualitätsstandards erfüllen. Diese werden durch Fachexperten überprüft.
  

Nach erfolgreicher Therapie von Lymphomen ist die Nachsorge ein wichtiges Thema für die Betroffenen. Es besteht ein großes Risiko für ein erneutes Auftreten (Rezidiv) der Erkrankung. Daher sollten die Nachsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrgenommen werden. Dort können auch eventuell auftretende Spätfolgen der Chemotherapie wie z. B. Herzprobleme, Lungenbeschwerden oder Schilddrüsenprobleme festgestellt werden.

Die meist zur Therapie von Lymphomen eingesetzten Chemotherapie und Strahlentherapie können Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von männlichen und weiblichen Betroffenen haben. Es ist ggf. möglich, vor der Anwendung Sperma oder Eizellen einzufrieren, sollte ein Kinderwunsch bestehen.

Die Entstehung von Lymphomen geht auf eine unkontrollierte Teilung von entarteten weißen Blutkörperchen zurück. Diese B- und T-Lymphozyten sind für die Immunabwehr des Körpers zuständig und sind im gesamten Körper zu finden. Doch obwohl Lymphome den gesamten Organismus betreffen, bilden sich meist geschwollene Lymphknoten an bestimmten Stellen im Körper.

Warum es zur Entstehung von Lymphomen kommt, ist weitgehend unbekannt. Eine genetische Veranlagung scheint möglich, da das Risiko für die Entstehung von Lymphomen erhöht scheint, wenn Familienmitglieder erkrankt sind. Eine Virusinfektion, z. B. das Eppstein-Barr-Virus, radioaktive Strahlung, Chemikalien und Tabakrauch können Ursachen für die Entstehung von Lymphomen sein.

Mit Lymphomen werden in der Regel bösartige Veränderungen des lymphatischen Systems beschrieben, das u. a. Lymphknoten, Lymphbahnen, Knochenmark, Thymus und Milz sowie weiteres lymphatisches Gewebe umfasst.

Es gibt zwei Hauptkategorien, in die sich alle Lymphome einordnen lassen. Hodgkin-Lymphome und Non-Hodgkin-Lymphome. Die Hodgkin-Lymphome sind in den meisten Fällen gut therapierbar. Das entartete Zellwachstum stammt häufig von B-Lymphozyten ab. Können Lymphome nicht dem Hodgkin-Lymphom zugeordnet werden, werden sie als Non-Hodgkin-Lymphome bezeichnet. Diese sind häufiger als Hodgkin-Lymphome vertreten und sehr unterschiedlich in Krankheitsverlauf und Prognose.