Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Lymphome

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GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
USt-IdNr.: DE813117900

Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
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Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Andrea Schäffer

Fotos, Abbildungen:
Lymphome: aliced/Bigstock.com (31621907)
Entstehung: Eraxion/Bigstock.com (1201034)
Diagnose: forestpath/Bigstock.com (6646281)
Therapie: monkeybusinessimages/Bigstock.com (13894124)
Wissenswertes: monkeybusinessimages/Bigstock.com ()

 

14. Februar 2019
Wenn der Patentschutz für ein Medikament ausgelaufen ist können Generika entwickelt werden, die denselben Wirkstoff enthalten.
  
14. Februar 2019
Patientinnen sollten daran denken, ihrem Antrag auf Rehabilitation das Formular zum Wunsch- und Wahlrecht beizulegen um ihre Wunschklinik wählen zu können.
  
07. Februar 2019
Es gibt einige Faktoren wie z. B. gesunde Ernährung oder ausreichend Bewegung, die sich positiv auf die Therapie bei Brustkrebs auswirken können.
  
05. Februar 2019
Seit November 2013 gibt es den Bundesverband Selbsthilfe Lungenkrebs, der Menschen mit Lungenkrebs zusammenbringt und unterstützt.
  
30. Januar 2019
Nach einer Mastektomie besteht die Möglichkeit einer Rekonstruktion der Brust, z. B. mithilfe von Implantaten oder Eigengewebe.
  
Diagnose Lymphome

Da die Symptome bei Lymphomen bei vielen anderen Erkrankungen auftreten können, ist es oft schwer, die Diagnose von Lymphomen zu stellen. Als sichtbares Anzeichen für Lymphome gelten Lymphknotenschwellungen, oft am Hals und in der Achselgegend. Weitere Symptome, die bei Lymphomen auftreten können, sind unspezifisch wie Leistungsabfall, starke Müdigkeit, Infektionen oder Appetitlosigkeit.

Besteht der Verdacht auf Lymphome, werden die Lymphknoten abgetastet und ggf. Leber und/oder Milz. Danach können mit bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, Röntgen oder Computertomografie Organe sichtbar gemacht werden und so von außen nicht erkennbare Lymphknotenschwellungen erkannt werden. Für die Diagnose wird eine Gewebeprobe entnommen und untersucht.

Therapie Lymphome

In die Planung der Therapie bei Lymphomen werden die Art der Lymphome, das Stadium der Erkrankung sowie der Gesundheitszustand des Betroffenen miteinbezogen. Liegen aggressive Lymphome vor, wird in der Regel sofort eine Therapie eingeleitet. Diese besteht meist aus einer Chemotherapie. Eine Kombination aus Chemo- und Strahlentherapie ist bei Lymphomen auch üblich. Bei einigen Lymphomen kommt eine Hochdosistherapie mit Stammzelltransplantation infrage. Nach einer Chemotherapie werden gesunde Stammzellen transplantiert, damit das blutbildende System weiterarbeiten kann.

Bei langsam wachsenden Lymphomen kann auch eine aktive Überwachung angezeigt sein. In engmaschigen Kontrollen wird der Krankheitsverlauf protokolliert. Bei Bedarf wird eine Therapie eingeleitet.

Die Entstehung von Lymphomen geht auf eine unkontrollierte Teilung von entarteten weißen Blutkörperchen zurück. Diese B- und T-Lymphozyten sind für die Immunabwehr des Körpers zuständig und sind im gesamten Körper zu finden. Doch obwohl Lymphome den gesamten Organismus betreffen, bilden sich meist geschwollene Lymphknoten an bestimmten Stellen im Körper.

Warum es zur Entstehung von Lymphomen kommt, ist weitgehend unbekannt. Eine genetische Veranlagung scheint möglich, da das Risiko für die Entstehung von Lymphomen erhöht scheint, wenn Familienmitglieder erkrankt sind. Eine Virusinfektion, z. B. das Eppstein-Barr-Virus, radioaktive Strahlung, Chemikalien und Tabakrauch können Ursachen für die Entstehung von Lymphomen sein.