Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Lymphome

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Lymphome

Links zu Lymphomen

Deutsche Krebshilfe e. V.:
Der blaue Ratgeber: Hodgkin-Lymphom

Deutsches Krebsinformationszentrum – Krebsinformationsdienst:
www.krebsinformationsdienst.de

Kompetenznetz Maligne Lymphome:
www.lymphome.de

Universitätsklinik Bonn – „Morbus Hodgkin“:
www.meb.uni-bonn.de

Universitätsklinik Bonn – „Non-Hodgkin-Lymphom“:
www.meb.uni-bonn.de

16. Oktober 2019
Ist eine Krebserkrankung nicht mehr heilbar, sollte man darüber nachdenken, ob man die letzten Tage lieber daheim oder in einem Hospiz verbringen möchte.
  
02. September 2019
Mit 41 Jahren erhielt Nicole die Diagnose Brustkrebs. Als alleinerziehende Mutter eines behinderten Sohnes war die neue Lebenssituation nicht immer leicht zu meistern.
  
22. August 2019
Die Selbsthilfegruppe für krebskranke Eltern mit kleinen Kindern steht an Krebs erkrankten Eltern zur Seite.
  
19. August 2019
Die Chemotherapie war ursprünglich zur Behandlung von Infektionskrankheiten gedacht. Heutzutage können Nebenwirkungen besser behandelt werden.
  
07. August 2019
Tätowierer Andy Engel tätowiert seit 2008 Frauen nach einer Brustkrebserkrankung neue Brustwarzen.
  

Die Entstehung von Lymphomen geht auf eine unkontrollierte Teilung von entarteten weißen Blutkörperchen zurück. Diese B- und T-Lymphozyten sind für die Immunabwehr des Körpers zuständig und sind im gesamten Körper zu finden. Doch obwohl Lymphome den gesamten Organismus betreffen, bilden sich meist geschwollene Lymphknoten an bestimmten Stellen im Körper.

Warum es zur Entstehung von Lymphomen kommt, ist weitgehend unbekannt. Eine genetische Veranlagung scheint möglich, da das Risiko für die Entstehung von Lymphomen erhöht scheint, wenn Familienmitglieder erkrankt sind. Eine Virusinfektion, z. B. das Eppstein-Barr-Virus, radioaktive Strahlung, Chemikalien und Tabakrauch können Ursachen für die Entstehung von Lymphomen sein.

Diagnose Lymphome

Da die Symptome bei Lymphomen bei vielen anderen Erkrankungen auftreten können, ist es oft schwer, die Diagnose von Lymphomen zu stellen. Als sichtbares Anzeichen für Lymphome gelten Lymphknotenschwellungen, oft am Hals und in der Achselgegend. Weitere Symptome, die bei Lymphomen auftreten können, sind unspezifisch wie Leistungsabfall, starke Müdigkeit, Infektionen oder Appetitlosigkeit.

Besteht der Verdacht auf Lymphome, werden die Lymphknoten abgetastet und ggf. Leber und/oder Milz. Danach können mit bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, Röntgen oder Computertomografie Organe sichtbar gemacht werden und so von außen nicht erkennbare Lymphknotenschwellungen erkannt werden. Für die Diagnose wird eine Gewebeprobe entnommen und untersucht.

Nach erfolgreicher Therapie von Lymphomen ist die Nachsorge ein wichtiges Thema für die Betroffenen. Es besteht ein großes Risiko für ein erneutes Auftreten (Rezidiv) der Erkrankung. Daher sollten die Nachsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrgenommen werden. Dort können auch eventuell auftretende Spätfolgen der Chemotherapie wie z. B. Herzprobleme, Lungenbeschwerden oder Schilddrüsenprobleme festgestellt werden.

Die meist zur Therapie von Lymphomen eingesetzten Chemotherapie und Strahlentherapie können Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von männlichen und weiblichen Betroffenen haben. Es ist ggf. möglich, vor der Anwendung Sperma oder Eizellen einzufrieren, sollte ein Kinderwunsch bestehen.