Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Lymphome

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Lymphome

Links zu Lymphomen

Deutsche Krebshilfe e. V.:
Der blaue Ratgeber: Hodgkin-Lymphom

Deutsches Krebsinformationszentrum – Krebsinformationsdienst:
www.krebsinformationsdienst.de

Kompetenznetz Maligne Lymphome:
www.lymphome.de

Universitätsklinik Bonn – „Morbus Hodgkin“:
www.meb.uni-bonn.de

Universitätsklinik Bonn – „Non-Hodgkin-Lymphom“:
www.meb.uni-bonn.de

17. April 2019
Da Zytostatika auch gesunde Zellen angreifen, kann es bei einer Chemotherapie zu Haarausfall kommen. Perücken können helfen.
  
11. April 2019
Nach einer Krebstherapie kann es weiterhin zu gesundheitlichen oder psychischen Problemen kommen. Man spricht in diesem Fall von Spätfolgen.
  
09. April 2019
Die Chemotherapie ist neben der Operation einer der wichtigsten Therapiebausteine bei Eierstockkrebs. Hier gab es in den letzten Jahren Fortschritte.
  
01. April 2019
Bei der Antihormontherapie werden in der Regel Antiöstrogene, GnRH-Analoga oder Aromatasehemmer eingesetzt.
  
28. März 2019
Viele Menschen, die eine Krebserkrankung überwunden haben, haben mit Langzeit- und Spätfolgen zu kämpfen.
  

Mit Lymphomen werden in der Regel bösartige Veränderungen des lymphatischen Systems beschrieben, das u. a. Lymphknoten, Lymphbahnen, Knochenmark, Thymus und Milz sowie weiteres lymphatisches Gewebe umfasst.

Es gibt zwei Hauptkategorien, in die sich alle Lymphome einordnen lassen. Hodgkin-Lymphome und Non-Hodgkin-Lymphome. Die Hodgkin-Lymphome sind in den meisten Fällen gut therapierbar. Das entartete Zellwachstum stammt häufig von B-Lymphozyten ab. Können Lymphome nicht dem Hodgkin-Lymphom zugeordnet werden, werden sie als Non-Hodgkin-Lymphome bezeichnet. Diese sind häufiger als Hodgkin-Lymphome vertreten und sehr unterschiedlich in Krankheitsverlauf und Prognose.

Therapie Lymphome

In die Planung der Therapie bei Lymphomen werden die Art der Lymphome, das Stadium der Erkrankung sowie der Gesundheitszustand des Betroffenen miteinbezogen. Liegen aggressive Lymphome vor, wird in der Regel sofort eine Therapie eingeleitet. Diese besteht meist aus einer Chemotherapie. Eine Kombination aus Chemo- und Strahlentherapie ist bei Lymphomen auch üblich. Bei einigen Lymphomen kommt eine Hochdosistherapie mit Stammzelltransplantation infrage. Nach einer Chemotherapie werden gesunde Stammzellen transplantiert, damit das blutbildende System weiterarbeiten kann.

Bei langsam wachsenden Lymphomen kann auch eine aktive Überwachung angezeigt sein. In engmaschigen Kontrollen wird der Krankheitsverlauf protokolliert. Bei Bedarf wird eine Therapie eingeleitet.

Nach erfolgreicher Therapie von Lymphomen ist die Nachsorge ein wichtiges Thema für die Betroffenen. Es besteht ein großes Risiko für ein erneutes Auftreten (Rezidiv) der Erkrankung. Daher sollten die Nachsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrgenommen werden. Dort können auch eventuell auftretende Spätfolgen der Chemotherapie wie z. B. Herzprobleme, Lungenbeschwerden oder Schilddrüsenprobleme festgestellt werden.

Die meist zur Therapie von Lymphomen eingesetzten Chemotherapie und Strahlentherapie können Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von männlichen und weiblichen Betroffenen haben. Es ist ggf. möglich, vor der Anwendung Sperma oder Eizellen einzufrieren, sollte ein Kinderwunsch bestehen.