Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Lymphome

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Lymphome

Links zu Lymphomen

Deutsche Krebshilfe e. V.:
Der blaue Ratgeber: Hodgkin-Lymphom

Deutsches Krebsinformationszentrum – Krebsinformationsdienst:
www.krebsinformationsdienst.de

Kompetenznetz Maligne Lymphome:
www.lymphome.de

Universitätsklinik Bonn – „Morbus Hodgkin“:
www.meb.uni-bonn.de

Universitätsklinik Bonn – „Non-Hodgkin-Lymphom“:
www.meb.uni-bonn.de

04. Mai 2020
Beim malignem Melanom wird eine Operation durchgeführt um das Melanom vollständig zu entfernen. Darüber hinaus stehen vor allem bei Metastasen weitere Therapieoptionen zur Verfügung.
  
16. April 2020
An einer Tumorkonferenz nehmen Mediziner verschiedener Fachrichtungen teil um die bestmögliche Therapie für eine Patienten abzustimmen.
  
02. April 2020
1999 wurde der Verein mamazone gegründet. Das erklärte Ziel des Vereins ist es, die Lebenssituation von an Brustkrebs erkrankten Frauen zu bessern.
  
25. März 2020
Mit der Diagnose Eierstockkrebs 2018 fiel für Ines Dobschat eine Welt in sich zusammen. Doch die Erkrankung brachte ihr auch einen Perspektivwechsel.
  
23. März 2020
Eine Krebserkrankung kann auch auf das Sexualleben große Auswirkungen haben. Eine Psychotherapie kann hier u. U. hilfreich sein.
  
Therapie Lymphome

In die Planung der Therapie bei Lymphomen werden die Art der Lymphome, das Stadium der Erkrankung sowie der Gesundheitszustand des Betroffenen miteinbezogen. Liegen aggressive Lymphome vor, wird in der Regel sofort eine Therapie eingeleitet. Diese besteht meist aus einer Chemotherapie. Eine Kombination aus Chemo- und Strahlentherapie ist bei Lymphomen auch üblich. Bei einigen Lymphomen kommt eine Hochdosistherapie mit Stammzelltransplantation infrage. Nach einer Chemotherapie werden gesunde Stammzellen transplantiert, damit das blutbildende System weiterarbeiten kann.

Bei langsam wachsenden Lymphomen kann auch eine aktive Überwachung angezeigt sein. In engmaschigen Kontrollen wird der Krankheitsverlauf protokolliert. Bei Bedarf wird eine Therapie eingeleitet.

Mit Lymphomen werden in der Regel bösartige Veränderungen des lymphatischen Systems beschrieben, das u. a. Lymphknoten, Lymphbahnen, Knochenmark, Thymus und Milz sowie weiteres lymphatisches Gewebe umfasst.

Es gibt zwei Hauptkategorien, in die sich alle Lymphome einordnen lassen. Hodgkin-Lymphome und Non-Hodgkin-Lymphome. Die Hodgkin-Lymphome sind in den meisten Fällen gut therapierbar. Das entartete Zellwachstum stammt häufig von B-Lymphozyten ab. Können Lymphome nicht dem Hodgkin-Lymphom zugeordnet werden, werden sie als Non-Hodgkin-Lymphome bezeichnet. Diese sind häufiger als Hodgkin-Lymphome vertreten und sehr unterschiedlich in Krankheitsverlauf und Prognose.

Nach erfolgreicher Therapie von Lymphomen ist die Nachsorge ein wichtiges Thema für die Betroffenen. Es besteht ein großes Risiko für ein erneutes Auftreten (Rezidiv) der Erkrankung. Daher sollten die Nachsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrgenommen werden. Dort können auch eventuell auftretende Spätfolgen der Chemotherapie wie z. B. Herzprobleme, Lungenbeschwerden oder Schilddrüsenprobleme festgestellt werden.

Die meist zur Therapie von Lymphomen eingesetzten Chemotherapie und Strahlentherapie können Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von männlichen und weiblichen Betroffenen haben. Es ist ggf. möglich, vor der Anwendung Sperma oder Eizellen einzufrieren, sollte ein Kinderwunsch bestehen.