Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Lymphome

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Lymphome

Links zu Lymphomen

Deutsche Krebshilfe e. V.:
Der blaue Ratgeber: Hodgkin-Lymphom

Deutsches Krebsinformationszentrum – Krebsinformationsdienst:
www.krebsinformationsdienst.de

Kompetenznetz Maligne Lymphome:
www.lymphome.de

Universitätsklinik Bonn – „Morbus Hodgkin“:
www.meb.uni-bonn.de

Universitätsklinik Bonn – „Non-Hodgkin-Lymphom“:
www.meb.uni-bonn.de

07. August 2019
Tätowierer Andy Engel tätowiert seit 2008 Frauen nach einer Brustkrebserkrankung neue Brustwarzen.
  
30. Juli 2019
Die Rückkehr in den Alltag fällt nach einer Krebserkrankung mitunter schwer. Eine Rehabilitation kann helfen, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu steigern.
  
23. Juli 2019
Da es bei einer Schwangerschaft während der Krebstherapie zu Fehlbildungen kommen kann, sollten Betroffene sich mit dem Thema Verhütung auseinandersetzen.
  
18. Juli 2019
Für eine individualisierte Behandlung bei Hautkrebs ist die richtige Einordnung der Form von Hautkrebs und des Stadiums wichtig.
  
18. Juli 2019
Physiotherapie kann helfen Folgen der Krebserkrankung und der Therapie wie z. B. Fatigue, Schlafstörungen oder Depressionen zu lindern.
  
Therapie Lymphome

In die Planung der Therapie bei Lymphomen werden die Art der Lymphome, das Stadium der Erkrankung sowie der Gesundheitszustand des Betroffenen miteinbezogen. Liegen aggressive Lymphome vor, wird in der Regel sofort eine Therapie eingeleitet. Diese besteht meist aus einer Chemotherapie. Eine Kombination aus Chemo- und Strahlentherapie ist bei Lymphomen auch üblich. Bei einigen Lymphomen kommt eine Hochdosistherapie mit Stammzelltransplantation infrage. Nach einer Chemotherapie werden gesunde Stammzellen transplantiert, damit das blutbildende System weiterarbeiten kann.

Bei langsam wachsenden Lymphomen kann auch eine aktive Überwachung angezeigt sein. In engmaschigen Kontrollen wird der Krankheitsverlauf protokolliert. Bei Bedarf wird eine Therapie eingeleitet.

Diagnose Lymphome

Da die Symptome bei Lymphomen bei vielen anderen Erkrankungen auftreten können, ist es oft schwer, die Diagnose von Lymphomen zu stellen. Als sichtbares Anzeichen für Lymphome gelten Lymphknotenschwellungen, oft am Hals und in der Achselgegend. Weitere Symptome, die bei Lymphomen auftreten können, sind unspezifisch wie Leistungsabfall, starke Müdigkeit, Infektionen oder Appetitlosigkeit.

Besteht der Verdacht auf Lymphome, werden die Lymphknoten abgetastet und ggf. Leber und/oder Milz. Danach können mit bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, Röntgen oder Computertomografie Organe sichtbar gemacht werden und so von außen nicht erkennbare Lymphknotenschwellungen erkannt werden. Für die Diagnose wird eine Gewebeprobe entnommen und untersucht.

Nach erfolgreicher Therapie von Lymphomen ist die Nachsorge ein wichtiges Thema für die Betroffenen. Es besteht ein großes Risiko für ein erneutes Auftreten (Rezidiv) der Erkrankung. Daher sollten die Nachsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrgenommen werden. Dort können auch eventuell auftretende Spätfolgen der Chemotherapie wie z. B. Herzprobleme, Lungenbeschwerden oder Schilddrüsenprobleme festgestellt werden.

Die meist zur Therapie von Lymphomen eingesetzten Chemotherapie und Strahlentherapie können Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von männlichen und weiblichen Betroffenen haben. Es ist ggf. möglich, vor der Anwendung Sperma oder Eizellen einzufrieren, sollte ein Kinderwunsch bestehen.